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Volksgarage: Von der "Ignoranz der Mächtigen"

 

 

Auf diesem Grundstück neben dem Steinitzhof sollen Volksgarage und "Park-Residenz" errichtet werden.

Wenn es nach ÖVP und SPÖ geht, dann braucht auch Hietzing eine mit immensen öffentlichen Mitteln geförderte Volksgarage (genauer gesagt: sogar zwei). Ob jedoch wirklich ein Bedarf danach besteht, wird nicht erhoben: Es gibt keinerlei Befragung der AnrainerInnen, keine BürgerInnenversammlung, Alternativen (z.B. Parkraumbewirtschaftung) werden nicht einmal andiskutiert.

Dass es auch anders geht, zeigt der 3.Bezirk (Rudolf-von-Alt-Platz), wo über ein ähnliches Garagenprojekt im Grätzl abgestimmt wurde. Herr Bezirksvorsteher, wenn Sie so sicher sind, dass die AnrainerInnen in der Auhofstraße und die BewohnerInnen des Steinitz-Hofes die Garage (und eine "Parkresidenz" darüber) unbedingt wollen, warum fragen Sie sie nicht einfach?

Der Grün-Antrag, seriöse Untersuchungen anzustellen und eine BürgerInnenbefragung durchzuführen, wurde von Schwarz und Rot am 2.April 2003 abgelehnt. Wir werden unsere Kritik trotzdem auch weiterhin fundiert vorbringen, zumal sich hier eine der größten verkehrspolitischen Fehlentscheidungen des Bezirks abzeichnet.

Über der Garage für insgesamt rund 260 Stellplätze (davon 150 geförderte) soll auf dem Grundstück noch eine "Park-Residenz" errichtet werden, geplant von der Firma IMB. Sie soll aus 44 Luxuswohnungen in drei Blocks bestehen (was eine Änderung des derzeitigen Bebauungsplans erfordert) sowie aus einem Bürogebäude in Bauklasse III am Hietzinger Kai. Für die AnrainerInnen wird dies eine monatelange Baustelle und danach ein erhöhtes Verkehrsaufkommen bedeuten. Die beiden derzeit auf dem Grundstück befindlichen leer stehenden Gebäude werden abgerissen.

Unsere Anfrage zur Stellplatzsituation

Früherer Bericht

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