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Mahnmal erinnert an Synagoge

Am Anfang stand ein Unbehagen: Die damalige grüne Bezirksrätin Ingrid Risha fand die Gedenktafel an der Stelle, wo einst die 1938 zerstörte Hietzinger Synagoge gestanden hatte (Ecke Eitelbergergasse/Neue Welt-Gasse), zu unscheinbar und leicht zu übersehen. So beantragte sie im Mai 2001 die Errichtung eines würdigeren Mahnmals. Es dauerte dreieinhalb Jahre, bis am 3. November 2004 das Monument "Standpunkt" - eine Plexiglas-Stele, auf der das Abbild der in den 1920er-Jahren erbauten Synagoge zu sehen ist und auf das Schicksal der jüdischen Gemeinde hingewiesen wird - enthüllt werden konnte. Dr. Robert Streibel, der Direktor der Volkshochschule Hietzing, kümmerte sich um die Umsetzung des Vorhabens und der Künstler Hans Kupelwieser entwarf das Mahnmal. Hietzing ist um eine Denk- und Sehenswürdigkeit reicher geworden.

 
So sah die in der 2. Hälfte der 1920er-Jahre von Arthur Gruenberger (1882-1935) errichtete Hietzinger Synagoge aus.
Grün-Bezirksrätin Ingrid Risha, VHS-Direktor Dr. Streibel und der Künstler Hans Kupelwieser bei der Einweihung des Mahnmals.

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